Verhandlungstipp: Umgang mit Internationale Verhandlungskulturen

Information zum Thema verhandeln mit Verhandlungspartner anderer Kulturen

Wenn es um internationale Geschäftsverhandlungen geht, spielt das kulturelle Verständnis eine entscheidende Rolle. Deutsche werden oft für ihre Zuverlässigkeit und Strukturiertheit im Verhandlungsprozess geschätzt, während die Bedeutung von Beziehungen und Small-Talk von Kultur zu Kultur variiert.

Kulturelle Profile bei internationalen Verhandlungen

1. Sachorientierung vs. Beziehungsorientierung

Im deutschsprachigen Raum liegt der Fokus oft auf konkreten Ergebnissen und Fakten. Im Gegensatz dazu sehen viele asiatische, arabische oder lateinamerikanische Kulturen den Aufbau einer persönlichen Beziehung als Hauptziel der Verhandlung.

2. Formeller vs. informeller Umgang

Während in Deutschland meist eine formelle Verhandlungsweise bevorzugt wird, sind in anderen Kulturen, wie z.B. in Spanien oder im angloamerikanischen Raum, informellere Umgangsformen üblich.

3. Direkter vs. indirekter Kommunikationsstil

Direkte Kommunikation ist typisch für deutsche Verhandler, während in vielen anderen Kulturen, wie z.B. in Asien, ein indirekter Stil mit subtilen Hinweisen und Gesten bevorzugt wird.

4. Umgang und Verständnis von Zeit und Planung

Der Umgang mit Zeit und Terminen variiert stark zwischen verschiedenen Kulturen. Was in einem Land als „langfristig“ gilt, kann in einem anderen eine ganz andere Bedeutung haben.

5. Entscheidungen: Experteneinfluss vs. Hierarchie, Gruppe vs. Einzelner

Während in manchen Kulturen Entscheidungen auf der Basis von Expertenwissen getroffen werden, spielen in anderen Hierarchien und Gruppenentscheidungen eine größere Rolle.

Verstehen und verstanden werden

Interkulturelle Kommunikations-Trainings können helfen, Missverständnisse zu vermeiden und die Effektivität in internationalen Verhandlungen zu steigern. Beispielsweise kann ein Lob wie „good job!“ in der amerikanischen Kultur als Kritik interpretiert werden, während in der asiatischen Kultur ein „warmes Nein“ oft durch indirekte Ablehnung ausgedrückt wird.

In der globalisierten Geschäftswelt ist es unerlässlich, die Nuancen internationaler Verhandlungskulturen zu verstehen, um effektiv zu kommunizieren und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

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